Satzung des Bürgerschützenverein Bottrop-Eigen 1920 e.V. Drucken
Geschrieben von: Administrator   
Freitag, 23. März 1990 um 09:54

 

 

 

  Inhaltsverzeichnis

§   1

Name und Sitz
§   2 Vereinszweck, Gemeinnützigkeit
§   3 Geschäftsjahr
§   4 Mitgliedschaft
§   5 Rechte und Pflichten der Mitglieder
§   6 Erlöschen der Mitgliedschaft
§   7 Beiträge der Mitglieder
§   8 Organe des Vereins
§   9 Vorstand
§ 10 Erweiterter Vorstand
§ 11 Wahl des Vorstandes und des erweiterten Vorstandes
  Erläuterung zu § 11
§ 12 Mitgliederversammlung
§ 13 Kompanieversammlungen
§ 14 Außerordentlich Mitgliederversammlung
§ 15 Leitung und Verwaltung
§ 16 Kassenprüfung
§ 17 Satzungsänderung, Auflösung
§ 18 Schlussbestimmung
   

 

 

 

§ 1   Name und Sitz

Der Verein führt den Namen "Bürgerschützenverein Bottrop-Eigen 1920 e.V." .

Er ist in mehrere Kompanien gegliedert. Der Verein hat seinen Sitz in Bottrop und ist in das Vereinsregister des Amtsgerichts Bottrop eingetragen.

Der Verein ist politisch und konfessionell neutral.

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§ 2   Vereinszweck, Gemeinnützigkeit

(1)    Der Zweck des Vereins ist die Pflege des Brauchtums und Ausübung des Schießens auf Sportlicher Grundlage analog den Grundsätzen des Deutschen Schützenbundes sowie der Abhaltung von Veranstaltungen schießsportlicher Schützenart. Er verfolgt damit ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung.

(2)    Der Verein erstrebt keinen Gewinn. Etwaige Gewinne dürfen nur für satzungsmäßige Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile und in dieser Eigenschaft auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

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§ 3   Geschäftsjahr

Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

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§ 4   Mitgliedschaft

Mitglied des Vereins kann jeder unbescholtene Bürger ohne Unterschied werden, sofern er das 12. Lebensjahr vollendet hat. Zur Aufnahme ist ein schriftlicher Antrag erforderlich. Minderjährige werden nur aufgenommen, wenn der gesetzliche Vertreter sein Einverständnis gegeben hat.

Über die endgültige Aufnahme kann der Vorstand entscheiden.

Das neuaufgenommene Mitglied verpflichtet sich, durch seine Beitrittserklärung die Satzung des Vereins anzuerkennen und zu achten.

Mitglieder, die sich um den Verein ganz besondere Verdienste erworben haben, können von der Mitgliederversammlung zu Ehrenmitgliedern ernannt werden.

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§ 5   Rechte und Pflichten der Mitglieder

Jedes Mitglied über 18 Jahre besitzt ein Stimm- und Wahlrecht. Es ist für die im Verein zu besetzenden Ämter wählbar.

Jedes Mitglied ist verpflichtet, den Verein nach besten Kräften zu fördern, das Bewusstsein der Zusammengehörigkeit sowie den Gemeinsinn zu heben und zu pflegen, die Eintracht in der Bürgerschaft zu fördern und zu festigen.

Er hat die von der Mitgliederversammlung festgesetzten Beiträge fristgerecht zu leisten. Die von der Vereinsführung zur Aufrechterhaltung des Schießsports erlassenen Anordnungen und Bedingungen hat er zu respektieren.

Ehrenmitglieder genießen alle Rechte der ordentlichen Mitglieder.

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§ 6   Erlöschen der Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft erlischt durch den Tod oder durch schriftliche Austrittserklärung auf den Schluss des Geschäftsjahres unter Einhaltung einer Frist von einem Monat.

Der Beitrag ist bis Erlöschen der Mitgliedschaft zu bezahlen.

Ein Mitglied kann durch den Beschluss des Vorstandes ausgeschlossen werden,

a)    wenn es durch sein Verhalten das ansehen des Vereins geschädigt hat,

b)    wenn ihm durch rechtskräftiges Urteil die bürgerlichen Ehrenrechte aberkannt worden sind,

c)    wenn es mit der Zahlung des Mitgliedbeitrages ist Verzug ist und trotz schriftlicher Aufforderung nicht innerhalb einer Frist von vier Wochen gezahlt hat.

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§ 7    Beiträge der Mitglieder

(1)    Jedes Vereinsmitglied bezahlt einen Jahresbeitrag, dessen Höhe von der Mitgliederversammlung bestimmt wird.

(2)    Der Vorstand kann aus besonderem Anlass Mitglieder von der Beitragszahlung befreien.

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§ 8    Organe des Vereins

Die Organe des Vereins sind:

                            - der Vorstand

                            - der erweiterte Vorstand

                            - die Mitgliederversammlung

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§ 9    Vorstand

Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind:

                            I. Vorsitzende

                            II. Vorsitzende

                            I. Geschäftsführer

                            I. Schatzmeister

Zum geschäftsführenden Vorstand gehören neben dem Vorstand im Sinne § 26 BGB die Kompanieführer.

Die Einberufung des Vorstandes erfolgt durch den Vorsitzenden und auf Mehrheitsantrag des geschäftsführenden Vorstandes.

Der geschäftsführende Vorstand ist bei Anwesendheit von mehr als der Hälfte der Vorstandsmitglieder beschlussfähig. Er entscheidet mit einfacher Mehrheit. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden.

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§ 10    Erweiterter Vorstand

Der erweiterte Vorstand besteht aus:

                            II. Geschäftsführer

                            II. Schatzmeister

                            Sport und Sozialwart

                            Bataillonskommandeur

                            stellvertretender Kompanieführer

Ferner sind die Mitglieder des geschäftsführenden Vorstandes ständige Mitglieder des erweiterten Vorstandes.

Der Vorstand kann für besondere Aufgaben weitere Mitglieder beauftragen und verpflichten.

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§ 11    Wahl des Vorstandes und des erweiterten Vorstandes

Die Mitgliederversammlung wählt mit einfacher Stimmenmehrheit der erschienenen stimmberechtigter Mitglieder auf je drei Jahre den

                            a) Vorstand

                            b) erweiterten Vorstand

Die Kompanieführer und die stellvertretenden Kompanieführer werden von der Kompanieversammlung gewählt und von der Mitgliederversammlung bestätigt.

Auf Antrag hat die Wahl in geheimer Abstimmung zu erfolgen.

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Erläuterung zu § 11

a)        Der Kompanievorstand besteht aus                      

                                        Kompanieführer

                                        stellvertretender Kompanieführer

                                        1. Geschäftsführer

                                        1. Schatzmeister

b)        Der erweiterte Kompanievorstand besteht aus

                                           stellvertretender Geschäftsführer

                                           stellvertretender Schatzmeister

                                           Sport- und Sozialwart

                                           Spieß

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§ 12    Mitgliederversammlung

Die Mitgliederversammlung ist oberstes Entscheidungsorgan in allen Vereinsangelegenheiten. Sie ist vom Vorstand mindestens einmal im Geschäftsjahr, und zwar im 1. Kalendervierteljahr einzuberufen.

Ihr obliegen die Beschlussfassung über nachfolgende Tagesordnungspunkte:

                            - Entgegennahme der Berichte des Vorsitzenden und seiner Mitarbeiter über das abgelaufene Geschäftsjahr

                            - Wahl des Vorstandes

                            - Wahl des erweiterten Vorstandes

                            - Wahl der Kassenprüfer

                            - Rechnungslegung über das Geschäftsjahr

                            - Entgegnnahme des Berichtes der zwei Kassenprüfer

                            - Entlastung des Vorsitzenden und seiner Mitarbeiter

                            - Festlegung des Mitgliederbeitrages

                            - Beschlussfassung über die Abhaltung eines Schützenfestes

                            - Beschlussfassung über Satzungsänderungen

                            - die Abhaltung des Punktes "Verschiedenes"

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§ 13    Kompanieversammlungen

Die Kompanieversammlung ist Entscheidungsorgan in allen Kompanie Angelegenheiten. Sie ist vom Kompanieführer wenigsten einmal im Geschäftsjahr einzuberufen. Ihr obliegen die Beschlussfassung über nachfolgende Tagesordnungspunkte:

                            - Entgegennahme der Berichte des Kompanieführers und seiner Mitarbeiter über das abgelaufene Geschäftsjahr

                            - Wahl des Vorstandes

                            - Wahl der Kassenprüfer

                            - Rechnungslegung über das Geschäftsjahr

                            - Entgegennahme des Berichtes der zwei Kassenprüfer

                            - Entlastung des Kompanieführers und seiner Mitarbeiter

                            - die Abhaltung des Punktes "Verschiedenes"

Für die Wahlen innerhalb der Kompanie gelten des § 11. Außerordentliche Kompanieversammlungen sind vom Kompanieführer nach Ausführungen des § 14 durchzuführen.

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§ 14    Außerordentliche Mitgliederversammlung

Der 1. Vorsitzende und der Vorstand können jederzeit eine außerordentliche Mitgliederversammlung mit einer Frist von zehn Tagen einberufen.

Der Vorsitzende muss eine  außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen, wenn dies von einfacher Mehrheit aller stimmberechtigten Mitglieder schriftlich unter Angabe des Grundes verlangt wird.

Er hat die Versammlung spätestens 15 Tage nach Eingang des Antrages einzuberufen.

Die außerordentliche Mitgliederversammlung hat die gleichen Befugnisse wie eine ordentliche Mitgliederversammlung.

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§ 15    Leitung und Verwaltung

Die Einladung zur Versammlung des erweiterten Vorstandes und zur Mitgliederversammlung erfolgt durch den Vorstand. Sie hat schriftlich unter Angabe der Tagesordnung zu erfolgen und muss 10 Tage vor der Versammlung bei den Mitgliedern eingegangen sein.

Anträge zur Mitgliederversammlung können nur berücksichtigt werden, wenn sie mindestens drei Tage vor der Versammlung schriftlich dem

1. Vorsitzenden eingereicht wurden. Die Beschlüsse des erweiterten Vorstandes und der Mitgliederversammlung werden mit einfacher Mehrheit getroffen, soweit die Satzung nicht andere Mehrheiten vorschreibt.

Stimmenthaltungen und ungültige Stimmen gelten als "Nein"- Stimmen.

Die Versammlung wird geleitet vom 1. Vorsitzenden, im Verhinderungsfall von seinem Stellvertreter.

Über die Verhandlungen und Beschlüsse der Organe des Vereins sind vom Geschäftsführer Niederschriften anzufertigen, die vom 1. Vorsitzenden und vom Geschäftsführer zu unterzeichnen sind.

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§ 16    Kassenprüfung

Mitgliederversammlung wählt auf die Dauer von höchstens zwei Geschäftsjahren zwei Kassenprüfer, die weder dem Vorstand noch dem erweiterten Vorstand angehören dürfen. Sie haben vor dem Rechnungsabschluss eine ordentliche Kassenprüfung vorzunehmen und darüber in der Mitgliederversammlung Bericht zu erstatten und Empfehlungen zur Entlastung bzw. Nichtentlastung auszusprechen.

§ 17    Satzungsänderung, Auflösung

(1)    Die Beschlüsse über eine Satzungsänderung des Vereins bedürfen einer ¾  Mehrheit der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder.

(2)    Der Verein kann durch Beschluss der Mitgliederversammlung aufgelöst werden, in der ¾ der Mitglieder anwesend sind.

        Der Auflösungsbeschluss selbst bedarf der Zustimmung von ¾ der stimmberechtigten Mitglieder.

        Ist die erste Versammlung nicht beschlussfähig, so kann eine zweite nach 14 Tagen einberufen werden, die ohne Rücksicht auf die Zahl der

        Erschienenen beschlussfähig ist.

In diesen beiden Fällen sind die Tagesordnungspunkte in der Einladung zur Mitgliederversammlung unbedingt anzuführen.

Im Falle der Auflösung des Vereins wird das aktive Vermögen einer gemeinnützigen Einrichtung übergeben.

Beschlüsse über die Verwendung des Vermögens dürfen erst nach Einwilligung des Finanzamtes ausgeführt werden.

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§ 18    Schlussbestimmung

Alle Fälle und Angelegenheiten, auf die diese Satzung inhaltlich nicht eingeht, regeln sich nach den einschlägigen Bestimmungen des Bürgerlichen Gesetzbuches, insbesondere finden hier die gesetzlichen Vorschriften für die nichteingetragenen und eingetragene Vereine analog Anwendung.

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Neufassung gemäß Beschluss der Mitgliederversammlung

Bottrop, den 23. März 1990

Aktualisiert ( Dienstag, 30. Dezember 2008 um 22:25 )